Panoramafield

Nach einem langen Flug von Wien über Paris nach Pittsburgh fuhren wir gleich mit einem, wie man ihn in Filmen sieht, gelben Schulbus in die City zum PNC-PARK, das Baseballstadion der Pittsburgh Pirates. Die Pirates spielten gegen die Chicago Cubs. Es war ein tolles, spannendes Spiel, und außerdem ein cooles Erlebnis ein echtes MLB-Spiel anzuschauen, das man sonst nur im Fernsehen sieht.

Am nächsten Tag, nach dem Frühstück fuhren wir gleich zu einem Trainingsfeld, und trainierten dort um uns vorzubereiten. Gestärkt vom Mittagessen ging´s dann zum ersten Mal zum Pony-Field. Dort bekamen wir dann unsere Jerseys. Am Feld fanden auch das Homerun-Derby und der Fastest-Runner Contest statt. Zum Homerun-Derby traten von uns Henry Fisher und Christoph Hoscher an. Den Fastest-Runner Contest bestritt Georg Stemmer für Österreich. Beim Derby schnitten wir leider nicht so gut ab. Dafür konnte Georg allerdings gut mit den schnellsten Läufern mithalten.

Danach besuchten wir ein riesiges Sportgeschäft, (Dick’s Sporting Goods), welches auch der Sponsor der Pony League World Series war.

 

Game one

Beim ersten Spiel traten wir gegen den Gastgeber „Washington Pennsylvania“ an. Bei dieser Begegnung konnten wir gleich beweisen dass auch in Österreich guter Baseball gespielt wird. Durch einige gute Hits in den ersten beiden Innings und einer sehr starken Defense gingen wir gleich mit 8:0 in Führung. Im dritten Inning schlichen sich dann aber ein paar Fehler in unserer Verteidigung ein, die vom Gegner sofort zu einer 5 Run Rally ausgenützt wurden. Mit dem Pitcherwechsel auf unserer Seite wurde dieser Lauf aber gestoppt. Nach dem 7. Inning war es dann endlich soweit. Team Austria durfte den ersten Sieg (12:9) im Land des Baseballs feiern.

Game two

Gleich am nächsten Tag spielten wir gegen das Team aus der Zone des Pony World Champion 2014 „San Bernadino“ aus Kalifornien. Doch gegen den späteren Finalisten sahen wir leider nicht sehr gut aus. Durch einige Fehler in der Defense und so gut wie keine Hits unsererseits, stand es nach dem dritten Inning bereits 17:0 für die Jungs aus Kalifornien. Dann war es endlich auch für mich soweit, im vierten Spielabschnitt durfte ich das erste Mal auf Amerikanischen Boden ein Baseballspiel bestreiten. Mit einem Strike Out und nur zwei Hits der Amerikaner konnte ich das vierte Inning mit nur einem Run beenden. Im 5. Inning war das Spiel dann auch zu Ende, welches wir mit  einem Endstand von 19:0 verloren.

 

Game three

Am fünften Tag hatten wir das Elimination Game gegen Mexico. Die ersten beiden Innings konnten wir gut mit den Mexikanern mithalten. Doch ab dem 3. Inning startet die Offensive von Mazatlan (Team Mexico) im Gegenzug schafften wir gegen den stark werfenden Pitcher leider nur zwei Hits. Wir spielten so gut wir konnten, doch die Mexikaner waren einfach besser. Das Spiel endete 10:0 und somit war unser Auftritt bei der PONY League World Series 2015 auch schon wieder vorbei.

Insgesamt wurden wir dann 8., von 10 Mannschaften. Nach unserem Ausscheiden hatten wir Zeit für andere Aktivitäten. Wir sahen uns ein Spiel der Indipendent League an, wo wir zur Eröffnungszeremonie mit den Spielern aufs Feld durften.

Es war für mich ein sehr cooles Erlebnis und ich hatte viel Spaß.

Orange trägt nur die Müllabfuhr! Von wegen! - Highlanders krönen sich vorzeitig zum Meister

 

Am 1. August fand der letzte Spieltag der diesjährigen Regionalliga-Mitte-Saison auf dem Martin Schütz Field statt. Die Highlanders liefen zum ersten Mal in den brandneuen, orangen Alternativdressen auf und hatten dabei ein klares Ziel vor Augen: Ein Sieg würde den Meistertitel vorzeitig ins Mühlviertel bringen. Die Gegner für diesen Tag waren die Attnang-Puchheim Railers und die Linz Bandits.

Für Spiel 1, gegen die Railers, setzte Spieler-Coach Bernd Buchgeher den jungen und verlässlichen Righty Michael Schwarz als Starting Pitcher ein. Diesem gelang es einmal mehr, seine Pitches effizient einzusetzen und den Pitch-Count niedrig zu halten, indem er die starke Verteidigung der Highlanders für sich nutzte. So ließ er über fünf Innings nur einen Unearned Run zu. In der Offense bewiesen die Highlanders, dass sie die Tabelle völlig verdient anführen. Gegen Pitcher Lucas Büscher, der regelmäßig in Österreichs höchster Liga zum Einsatz kommt, gelangen ihnen 13 Hits und elf Runs. Durch die Mercy-Rule war das Spiel bereits im fünften Inning beendet und die Gramastettner Highlanders Meister der Regionalliga Mitte.

Endstand: Attnang-Puchheim Railers 1 - Gramastettner Highlanders 11

Das zweite Spiel konnten die Bandits mit 17-9 gegen die Railers gewinnen.

Das letzte Spiel des Tages, gegen die Bandits, stellte eine besondere Premiere dar. Marcel Vitale absolvierte sein erstes Spiel in der Regionalliga. Besonders stolz war natürlich sein Vater Bernd Buchgeher, der sich im vierten Inning einwechstelte. So spielten die beiden zum ersten Mal gemeinsam im  Seniorenteam der Highlanders. Mit einem Single und einem Double zeigte Marcel auch schnell, warum er eine große Nachwuchshoffnung ist und bald mit dem Nationalteam nach Amerika fliegen wird. Der Starting Pitcher für die Gramastettner war der Lefty  Johannes Burger, der in fünf Innings nur zwei Hits zuließ. Die Bandits gelangen fast nur durch Errors der Gramastettner oder durch Base-on-Balls auf die Base und konnten fünf Unearned Runs erzielen. In der Offense tobten sich die Highlanders aus und gönnten der Linzer Defense kaum Verschnaufpausen. Highlights waren ein Home Run von David Wolfmayr und ein Bases-clearing Double von Jürgen Haunschmidt. Stefan Kaiser versuchte sein Triple zu einem Home Run zu verlängern, wurde dabei aber von den Linzern an der Home Plate aus gemacht. Durch die Mercy-Rule war auch dieses Spiel im fünften Inning zu Ende.

Endstand: Linz Bandits 5 - Gramastettner Highlanders 16

Mit zwei Siegen waren die Highlanders an ihrem vorerst letzten Heimtermin überaus erfolgreich und die neuen Dressen sind erfolgreich eingeweiht. Am Abend wurde am Seefest in Feldkirchen der Meistertitel gefeiert.

Der nächste wichtige Termin für die Gramastettner Baseballer steht bereits vor der Tür. Am 22. August laden die Highlanders zu einem Turnier der European Softball Slowpitch League am Martin-Schütz-Field ein, wo unter anderem zwei amerikanische Spitzenteams teilnehmen werden. Eine einmalige Gelegenheit, um den amerikanischen Nationalsport live zu erleben. Im Herbst spielen die Highlanders gegen die Jumping Chickens aus Wels um den Aufstieg in die zweite Bundesliga.

Am 13. Juni reiste die Kampfmannschaft der Highlanders nach Graz um sich mit den gastgebenden „Dirty Sox“ sowie den „Railers“ aus Attnang zu messen.

Im Spiel gegen die Grazer begegneten sich die beiden Top-Pitcher David Wolfmayr der Highlanders und Jonathan García aus Graz. Leider ließ die Verteidigung der Highlanders ihren Pitcher einige Male im Stich und die Grazer konnten schon bald in Führung gehen. Die Gramastettner ließen aber nicht lange auf sich warten, nutzten Unsicherheiten in der Verteidung der Grazer und erkämpften sich sogar einen knappen Vorsprung. Leider konnte man die Führung nicht halten und ein knappes und spannendes Spiel 1 endete mit 4 – 6 für die Gastgeber.

Endstand: Gramastettner Highlanders 4 – Graz Dirty Sox 6

Spiel 2 verlief weniger nervenaufreibend. Highlanders Pitcher Bernd Buchgeher hatte die Offense der Attnanger fest im Griff und ließ, unterstützt von einer wesentlich konzentrierteren Defense, kaum Runs zu. In der eigenen Offense machten die Mühlviertler schon früh Druck auf den Starter der „Railers“. Im zweiten Inning konnte man ganze neun Runs verbuchen, nicht zuletzt wegen eines Bases-Loaded-Doubles von August Wolfmayr. Nachdem Relief-Pitcher Felix Holzer mit dem Holz-Mound nicht klar kam und vier Batter in Folge walkte, wechselte sich Spieler-Coach Bernd Buchgeher selbst wieder ein und beendete die Partie im sechsten Inning durch Mercy-Rule.

Endstand: Gramastettner Highlanders 14 - Attnang-Puchheim Railers 4

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